I. Geltungsbereich
1. Für alle Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien gelten ausschließlich nachfolgende allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz: AGB. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden, im Folgenden Auftraggeber genannt, gelten nicht, es sei denn der Auftragnehmer, Tobias Carl / TSC-Media, hat deren Geltung ausdrücklich zugestimmt.
2. Die AGB gelten spätestens als vereinbart, sobald ein Vertrag nach Absatz II. dieser AGB zustande kommt.
3. Möchte der Kunde diesen AGB widersprechen, ist dies, vor Zustandekommen einer Geschäftsbeziehung, ausdrücklich zu erfolgen. 
4. Als "Arbeiten" im Sinne dieser AGB werden alle vom Auftragnehmer erstellten und entworfenen Werke definiert. Dazu zählen beispielsweise Fotos, Grafiken, Layouts, Entwürfe, Strategien, Konzepte, Bildbearbeitung, etc.
II. Vertragsschluss
1. Der Vertragsschluss zwischen den Parteien kommt nach der folgenden Maßgabe zustande:
1.1 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, die Leistung unverbindlich telefonisch oder schriftlich anzufragen. Mit einer Anfrage gibt der Auftraggeber noch kein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab.
1.2 Auf Anfrage des Auftraggebers wird ein Angebot bzw. Kostenvoranschlag für die gewünschte Leistung erstellt. Dieses Angebot des Auftragnehmers ist rechtsverbindlich. Vorbehaltlich einer Annahme des Angebots durch den Auftraggeber hat das Angebot eine Gültigkeitsdauer von zehn Werktagen. Nach Ablauf dieser Frist erlischt das Angebot.
1.3 Das vorbezeichnete Angebot bzw. der vorbezeichnete Kostenvoranschlag bedarf nicht zwingend einer speziellen Form, sollte jedoch schriftlich festgehalten sein.
1.4 Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, das Angebot innerhalb einer Frist von zehn Werktagen anzunehmen. Die Annahme erfolgt schriftlich oder per E-Mail. Mit der Annahme des Angebots durch den Auftraggeber kommt zwischen den Parteien ein verbindliches Vertragsverhältnis über die vereinbarte Leistung zustande.
2. Der Fotograf ist berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen, im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des Kunden in Auftrag zu geben.
III. Pflichten des Auftraggebers
1. Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Auftragnehmer alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen (Wegbeschreibungen, Sonderwünsche, etc.).
2. Handelt es sich um einen Fotojob, stellt der Auftraggeber sicher, dass an den jeweiligen Standorten das Fotografieren erlaubt ist. Durch Fotografierverbote gegebenenfalls entstehende Wartezeiten des Auftragnehmers zählen als Arbeitszeit.
3. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Arbeiten stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum des Auftragnehmers unterliegen. Reklamationen und/oder Mängelrügen hinsichtlich des seitens des Auftragnehmers ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums, des Aufnahmeortes und der verwendeten optischen und technischen Mittel sind daher ausgeschlossen. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Beauftragung und sind gesondert zu vergüten.
4. Der Auftraggeber trägt das Risiko für alle Umstände, die von dem Arbeitnehmer nicht zu vertreten sind; u. a. Witterungszulagen bei Außenaufnahmen, rechtzeitiges Bereitstellen von Produkten, Präsenz der Requisiten, soweit die Beschaffung dem Auftraggeber obliegt, Reisesperren, Nichterscheinen von angekündigten Bevollmächtigten der Auftraggeber, Nichterscheinen von Modellen sowie höhere Gewalt.
IV. Pflichten des Auftragnehmers
1. Der Auftragnehmer liefert die geforderte Leistung im vertraglich vereinbarten Umfang. 
2. Der Auftragnehmer schuldet die finalen Arbeiten (Fotos, Grafiken, etc.) in einem gängigen Dateiformat (z.B. jpeg). Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Herausgabe von Roh- bzw. Prozessdateien in jeglichem Format. Ein Anspruch auf Skizzen, Ideen und Entwürfe besteht ebenfalls nicht.
V. Vergütung und Auslagen
1. Es gilt der im Angebot / Kostenvoranschlag vereinbarte Preis. Erfordert die Erbringung der vereinbarten Leistung einen höheren als den im Angebot kalkulierten Preis, so ist hiermit ein Preisspielraum von 5% vereinbart. Alle darüber hinaus abweichenden Preise sind mit dem Auftraggeber vorher abzuklären
2. Mit Erbringung der Leistung durch den Auftragnehmer, wird eine Rechnung mitsamt Zahlungsziel gestellt. Das rechtlich geregelte Zahlungsziel beläuft sich auf 30 Tage nach Rechnungserhalt. Ein Skonto wird zu keiner Zeit gewährt. 
3. Geht die Zahlung nicht fristgerecht ein, wird der Auftragnehmer die Zahlung unter angemessener Fristsetzung anmahnen. Verstreicht auch diese Frist, ist der Auftragnehmer zur Verweigerung der vertraglich geschuldeten Leitungen berechtigt. Gesetzliche Rücktrittsrechte, bzw. die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bleiben hiervon unberührt.
4. An- und Abreisen des Auftragnehmers erfolgen von Hamburg aus, wenn nicht anders vereinbart. Als Reisekosten werden 0,40 EUR je gefahrenem km angesetzt.  Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich entstehenden Kosten und Spesen für die Übernachtung in Rechnung gestellt.
5. Durch den Auftrag anfallende sonstige Kosten wie Materialkosten, Parkgebühren, Porto und Verpackung sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggebers. 
VI. Auftragsänderungen, –erweiterungen und -kündigung
1. Im Falle einer Kündigung aufgrund der Ausübung gesetzlicher Kündigungsrechte durch eine der Parteien gelten die nachfolgenden Bestimmungen:
1.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Falle einer Kündigung durch den Auftraggeber, gegen diesen einen Schadensersatzanspruch in Höhe der bereits geleisteten Arbeit und der anfallenden Kosten geltend zu machen, es sei denn der Kunde weist nach, dass dem Auftragnehmer ein geringerer Schaden, oder gar kein Schaden entstanden ist oder dieser die Kündigung zu vertretenen hat.
VII. Eigentumsvorbehalt, Nutzungs- und Urheberrechte
1. Bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung verbleiben die Arbeiten im Eigentum des Auftragnehmers.
2. Ist der Auftraggeber eine private Person, so erwirbt diese die einfache Nutzungsrechte für den Privatgebrauch. Ist der Auftraggeber ein Geschäftskunde, so gelten die im Vertrag gestellten Bedingungen. Das Recht der Vervielfältigung und der Weitergabe an Dritte wird für private Zwecke eingeräumt. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung über.
3. Der Auftragnehmer bleibt Urheber seiner Arbeiten, es sei denn es wird ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Hier sei auf gesetzliche Nenn- und Kennzeichnungspflichten laut UrhG hingewiesen. 
4. Der Auftragnehmer trifft die Auswahl der Fotos. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch alle Fotos zu erhalten. Insbesondere nicht die Rohdaten.
5. Der Auftragnehmer darf eine vorher abgestimmte Auswahl der Arbeiten im Rahmen der Eigenwerbung verwenden (z.B. für Ausstellungen, Messen, Homepage, Blog, Fachmagazine für Fotografie und Design etc.).
6. Wird das Einverständnis zur Verwendung der Arbeiten in Eigenwerbung durch den Auftraggeber ausdrücklich nicht erteilt, besteht für den Auftragnehmer die Notwendigkeit, den Vergütungsanspruch um 20 % erhöhen zu können.
7. Andere Dienstleister wie z.B. Visagisten, Dekorateure, Hochzeitsplaner, etc. dürfen Arbeiten nur nach Freigabe durch den Auftragnehmer verwenden. Eine Verwendung dieser Arbeiten bedarf immer einer Namensnennung des Auftragnehmers.
8. Veränderungen des Bildmaterials durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Fotografen und nur bei Kennzeichnung mit [M] gestattet. Auch darf das Bildmaterial nicht abgezeichnet, nachgestellt fotografiert oder anderweitig als Motiv benutzt werden.
VII. Haftung
1. Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte, es sei denn, es wird ein entsprechend unterzeichnetes Release-Formular beigefügt. 
2. Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials ist der Kunde für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich.
3. Die verschuldensunabhängige Haftung auf Schadensersatz für anfängliche Mängel gemäß § 536a Abs. 1 BGB ist ausgeschlossen.
VIII. Textform
Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen zwischen den Parteien einschließlich dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Der Vorrang von Individualvereinbarungen bleibt hiervon unberührt.
IV. Anzuwendendes Recht
1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss aller internationalen und supranationalen (Vertrags-) Rechtsordnungen, insbesondere des UN-Kaufrechts.
2. Ausschließlicher – auch internationaler - Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist Hamburg.
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